Grundausbildung in Pathophysiognomik / Antlitzdiagnostik
Kursleitung
Olaf Esseiva-Zeller
Was ist Pathophysiognomik?
Das Gesicht zeigt organische Zustände, Funktionen und Hinweise, lange bevor Symptome entstehen. Antlitzdiagnostik ist eine uralte diagnostische Kunst, die das Zusammenspiel von Körper, Psyche und Organfunktionen sichtbar macht.
Die Pathophysiognomik beschreibt die Wechselwirkungen zwischen inneren Organfunktionen, psychischer Verfassung und äusseren Gesichtsmerkmalen. Die Pathophysiognomik ist die Lehre des Erkennens von organ- und funktionsspezifischen Zeichen im Gesicht, aus denen sich Rückschlüsse auf Erkrankungen oder Krankheitsdispositionen ableiten lassen.
Haut, Spannung, Färbung, Falten und Gewebestruktur sind keine Zufälle – sie spiegeln innere Prozesse wider. Das Gesicht wird dabei zur Reflexionsfläche des Organismus und der Organe!
Die Pathophysiognomik versteht sich als Hinweisdiagnostik – sie ergänzt bestehende diagnostische Verfahren und vertieft das ganzheitliche Verständnis des Menschen.
Die Haut - Projektionsfläche von Innenleben und Organfunktion
Die Haut ist nicht nur ein Spiegel der Gefühle und momentanen inneren Befindlichkeiten. Sie ist auch eine Reflexionsfläche aller inneren Organe. Die Haut ist wie eine Schalt- oder Anzeigetafel, auf der die psychischen Vorgänge sowie die organspezifischen Funktionen angezeigt und registriert werden. Veränderungen können sich innerhalb von Stunden zeigen. Selbst scheinbar kleine Einflüsse hinterlassen Spuren im Gesicht.
Diese Zeichen zu erkennen, einzuordnen und verantwortungsvoll zu deuten, ist Kern dieser Ausbildung.
Pathophysiognomik nach Natale Ferronato
Der Schweizer Naturarzt Natale Ferronato entwickelte in über 55 Jahren Forschungsarbeit die Pathophysiognomik als systematische Hinweisdiagnostik.
Feinste Nuancen von Farbveränderungen, Falten, Schwellungen, Spannungszuständen, Strahlungen und Gewebestrukturen geben Hinweise auf organische Belastungen, funktionelle Störungen und psychosomatische Zusammenhänge und seelische Stimmungen.
Die Wahrnehmung steht dabei stets vor der Interpretation.
Für wen ist diese Ausbildung geeignet?
Diese Grundausbildung richtet sich an Menschen,
aus dem Gesundheits-, Komplementär-, Naturheil- und Psychologiebereich
die im therapeutischen, beratenden oder sozialen Kontext arbeiten
die sich selbst entwickeln, verwirklichen oder besser verstehen lernen wollen
die ihre Wahrnehmung vertiefen möchten
die körperliche, seelische und funktionelle Zusammenhänge ganzheitlich betrachten wollen
Ziele & Kompetenzen
Die Ausbildung befähigt dich dazu,
Menschen ganzheitlicher wahrzunehmen.
die Anamnese zu vertiefen.
therapeutische und beratende Prozesse sicherer zu gestalten.
bestehende Konzepte individuell zu ergänzen.
Du lernst,
pathophysiognomische Zeichen zu erkennen.
Zusammenhänge zu verstehen.
Wahrnehmung, Analyse und Kommunikation achtsam zu verbinden.
Die Pathophysiognomik wird so zu einem ergänzenden Instrument, das Klarheit, Sicherheit und Tiefe in deine Arbeit bringt.
Methode und Unterricht
Die Ausbildung ist praxisnah, erfahrungsorientiert und dialogisch aufgebaut.
Theorie und Praxis wechseln sich ab.
Die Ausbildung verbindet fundierte Theorie mit intensiver Praxis, Live-Analysen und persönlicher Begleitung in kleinen Gruppen.
Zielgruppen
- Naturheilpraktiker, Naturärzte, im therapeutischen und sozialen Bereich tätige Personen und Interessierte
Voraussetzungen
- Keine oder nachweisbare Grundlagenkenntnisse in Pathophysiognomik oder Psycho-Physiognomik
Anzahl Teilnehmer
Mindestens 7, maximal 16 Teilnehmer
Kursdaten Thun
| Dienstag–Mittwoch | 16.–17. Februar 2027 |
| Donnerstag | 18. März 2027 |
| Montag | 19. April 2027 |
| Dienstag | 4. Mai 2027 |
| Donnerstag | 27. Mai 2027 |
| Montag |
21. Juni 2027 16. August 2027 |
Kursdaten Rapperswil
| Mittwoch–Donnerstag | 25.–26. August 2027 |
| Montag |
25. Oktober 2027 15. November 2027 13. Dezember 2027 10. Januar 2028 7. Februar 2028 6. März 2028 |
Kurs 1 – Einführung
Grundlagen der Pathophysiognomik / Antlitzdiagnostik
Kursleitung
Olaf Esseiva-Zeller
Das Grundprinzip der Wechselwirkungen von Innen und Aussen, Gesichtszeichen und Organfunktion
Visuelle Diagnostik, Schritte zur Diagnostik, Gesamtausdruck
Voraussetzungen
Keine oder nachweisbare Grundlagenkenntnisse in Pathophysiognomik oder Psycho-Physiognomik
Anzahl Teilnehmer
Mindestens 7, maximal 16 Teilnehmer
Kursdaten Rapperswil
| Mittwoch | 25. August 2027 |
Kurs 2 – Lunge und Herz
Die Funktionsspezifischen Zeichen im Gesicht
Kursleitung
Olaf Esseiva-Zeller
Die Gewebebeschaffenheit, Farbnuancen, Falten, Strahlung und Spannung der Gesichtshaut als Spiegel der organ- und funktionsspezifischen Zeichen
Einführung in die Psychosomatik – Die Krankheit als seelische Ursache und ihre (Be)Deutung
Ausdruckszonen & Psychosomatik von Lunge und Herz
Voraussetzungen
Kurs 1 – Einführung
oder nachweisbare Grundlagenkenntnisse in Pathophysiognomik oder Psycho-Physiognomik
Anzahl Teilnehmer
Mindestens 7, maximal 16 Teilnehmer
Kursdaten Rapperswil
| Donnerstag | 26. August 2027 |
Kurs 3 – Verdauungssystem
Der Mund – Spiegel der Verdauungsorgane
Kursleitung
Olaf Esseiva-Zeller
Ausdruckszonen von Magen, Dünn- und Dickdarm, Bauchspeicheldrüse, Leber, Gallenblase etc.
Psychosomatik der Verdauungsorgane
Voraussetzungen
Kurs 1 – Einführung und Kurs 2 – Lunge und Herz
oder nachweisbare Grundlagenkenntnisse in Pathophysiognomik oder Psycho-Physiognomik
Anzahl Teilnehmer
Mindestens 7, maximal 16 Teilnehmer
Kursdaten Rapperswil
| Montag | 25. Oktober 2027 |
Kurs 4 – Urogenitalsystem
Augenlider, Ausdruckszonen und Hinweiszeichen (rund um das Auge)
Kursleitung
Olaf Esseiva-Zeller
Ausdruckszonen der Urogenitalorgane (Nieren, Blase, Harnleiter, Harnröhre, Keimdrüsen, Geschlechtsorgane)
Psychosomatik der Urogenitalorgane
Auffrischung/Einblick in das Urogenitalsystem
Voraussetzungen
Kurs 1 – Einführung und Kurs 2 – Lunge und Herz
oder nachweisbare Grundlagenkenntnisse in Pathophysiognomik oder Psycho-Physiognomik
Anzahl Teilnehmer
Mindestens 7, maximal 16 Teilnehmer
Kursdaten Rapperswil
| Montag | 15. November 2027 |
Kurs 5 – Nervensystem
Die Ausdruckszonen und Hinweiszeichen des Sympathikus, Parasympathikus, Solarplexus etc.
Kursleitung
Olaf Esseiva-Zeller
Auffrischung/Einblick in den Aufbau und die Funktion des Nervensystems
Störungen des Nervensystems und deren komplementärtherapeutische Behandlungen
Nerven, Stress und die Psychosomatik des Nervensystem
Voraussetzungen
Kurs 1 – Einführung und Kurs 2 – Lunge und Herz
oder nachweisbare Grundlagenkenntnisse in Pathophysiognomik oder Psycho-Physiognomik
Anzahl Teilnehmer
Mindestens 7, maximal 16 Teilnehmer
Kursdaten Rapperswil
| Montag | 13. Dezember 2027 |
Kurs 6 – Hormon-, Gefäss- und Lymphsystem
Ausdruckszonen der Hormondrüsen sowie des Gefäss- und Lymphsystems
Kursleitung
Olaf Esseiva-Zeller
Ausdruckszonen und Psychosomatik der Hormondrüsen
Ausdruckszonen und Psychosomatik des Gefäss- und Lymphsystems
Voraussetzungen
Kurs 1 – Einführung und Kurs 2 – Lunge und Herz
oder nachweisbare Grundlagenkenntnisse in Pathophysiognomik oder Psycho-Physiognomik
Anzahl Teilnehmer
Mindestens 7, maximal 16 Teilnehmer
Kursdaten Rapperswil
| Montag | 10. Januar 2028 |
Kurs 7 – Analyse nach Ferronato
Systemischer Ablauf einer Analyse
Kursleitung
Olaf Esseiva-Zeller
Gesamtbild, Kommunikation, Interpretation
Ablauf einer pathophysiognomischen Analyse
Wie komme ich zum Gesamtbild?
Wie erkläre ich nachvollziehbar, was ich mache?
Voraussetzungen
Kurs 1 – Einführung und Kurs 2 – Lunge und Herz
oder nachweisbare Grundlagenkenntnisse in Pathophysiognomik oder Psycho-Physiognomik
Anzahl Teilnehmer
Mindestens 7, maximal 16 Teilnehmer
Kursdaten Rapperswil
| Montag | 7. Februar 2028 |
Kurs 8 – Praxis und Integration
Live-Analysen
Kursleitung
Olaf Esseiva-Zeller
Übungen, Wiederholungen, Verknüpfungen
Vertiefung aller Ausdruckszonen
Live-Analysen
Voraussetzungen
Kurs 1 – Einführung und Kurs 2 – Lunge und Herz
oder nachweisbare Grundlagenkenntnisse in Pathophysiognomik oder Psycho-Physiognomik
Anzahl Teilnehmer
Mindestens 7, maximal 16 Teilnehmer
Kursdaten Rapperswil
| Montag | 6. März 2028 |